Herstellung
Herstellung
Für das in handarbeit hergestellt Faschingsgewand wurde von jedem Gewandträger weit mehr als 100 Arbeitsstunden „investiert“.
Neben dem kaufen des Stoffes mussten, je nach Größe der Rauten, ca. 3.000 bis 6.000 Rauten gestanzt werden.
Des Weiteren „verschlingt“ die Herstellung der 25 Meter Wollborte den größten Zeitaufwand.
Hierbei werden vier Wollfaden mittels Gardinenstange oder einer Zimmertürprofilleiste und zwei sehr stabilen Fäden miteinander verknüpft.
Genäht wird der Grundstoff, der aus einem Sackleinen bestehen soll, von einer sehr geschickten Schneiderin, bis dann die Rauten aufgeklebt werden müssen.
Danach werden die Rauten von der Schneiderin waagrecht und senkrecht aufgenäht.
Ebenso werden die Woll-, Gold- oder Silberborte, sowie die Glöckchen aufgenäht.
Zu guter Letzt wird dann die handgeschnitzte und handbemalte Maske in das Gewand eingenäht, sowie der Schellnbaum aufgesetzt.
Für das Material und Lohnkosten der Schneiderin muss mit ca. 1.300 Euro gerechnet werden.
Wobei hierbei die eigene Arbeitsleistung noch gar nicht berücksichtigt bzw. eingerechnet wurde.
Ansonsten würde der Wert des Foseniglkostüms die 5.000 Euro-Schallmauer leicht durchbrechen.